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Nutzungsbedingungen

Stand: 14. August 2026

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1. Was SchoolUP ist

SchoolUP ist ein KI-Tutor, der Schulstoff erklärt und Verständnisfragen stellt. Anbieter sind Elias Esser und Sean Hübner, gemeinsam handelnd als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) „SchoolUP“ (siehe Impressum). Der Zugang wird ausschließlich über die jeweilige Schule bereitgestellt, deren Moodle-Zugang bei SchoolUP freigeschaltet ist.

SchoolUP steht deiner Schule aufgrund eines Vertrages zwischen der Schule und SchoolUP zur Verfügung. Deine Schule entscheidet, ob es eingesetzt wird, und schaltet deinen Zugang frei. Welche Daten dabei verarbeitet werden, steht in der Datenschutzerklärung.

2. Wer darf SchoolUP nutzen

Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte einer Schule, deren Moodle-Zugang bei SchoolUP freigeschaltet ist. Unter 16 Jahren willigt zusätzlich eine erziehungsberechtigte Person in die Verarbeitung deiner Daten ein; Näheres steht in Abschnitt 2a. Die Anmeldung erfolgt mit deinem persönlichen Schul-Login; Weitergabe deiner Zugangsdaten ist nicht erlaubt.

2a. Minderjährige

Hier werden zwei Dinge oft verwechselt, deshalb stehen sie getrennt.

Datenschutz. Ab 16 Jahren erklärst du die Einwilligung in die Verarbeitung deiner Daten selbst (Art. 8 Abs. 1 DSGVO). Bist du unter 16, unterschreibt zusätzlich eine erziehungsberechtigte Person, und ihr unterschreibt beide.

Nutzung. Vertragspartnerin von SchoolUP ist deine Schule, nicht du. Sie stellt dir SchoolUP als Teil ihres Unterrichtsangebots zur Verfügung, so wie sie dir ein Schulbuch oder das Schulnetz zur Verfügung stellt. Zwischen dir und SchoolUP entsteht kein entgeltlicher Vertrag und keine Zahlungspflicht, weder jetzt noch später. Du gehst keine Laufzeit ein, und du kannst jederzeit aufhören.

Warum du dafür keine Unterschrift deiner Eltern brauchst. Die Teilnahme am Unterrichtsangebot deiner Schule ist kein Rechtsgeschäft, sondern Teil deines Schulverhältnisses. Sie richtet sich nach dem Schulrecht deines Landes und nicht nach den Vorschriften über beschränkt geschäftsfähige Minderjährige (§§ 106 bis 108 BGB). Die Regeln in Abschnitt 3 verlangen von dir nichts, was nicht ohnehin gilt oder was deine Schule dir nicht auch sonst vorgeben würde; sie begründen keine Verpflichtung, die über den Verlust des Zugangs hinausgeht. Soweit man daneben ein eigenes, unentgeltliches Nutzungsverhältnis zwischen dir und SchoolUP annehmen will, ist es für dich ohne rechtlichen Nachteil im Sinne des § 107 BGB.

Bist du unter 16, unterschreibt ohnehin eine erziehungsberechtigte Person mit. Wer als erziehungsberechtigte Person zustimmt, dass die Daten ihres Kindes für die Nutzung von SchoolUP verarbeitet werden, stimmt damit auch der Nutzung selbst zu.

Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden; damit endet auch die Nutzungsberechtigung.

3. Was du beachten musst

Diese Regeln gelten zusätzlich zu den Regeln deiner Schule für die Nutzung ihrer digitalen Angebote.

4. KI-Antworten. Hinweis zur Verlässlichkeit

Die Erklärungen werden von einem Sprachmodell erzeugt. Sie können sachliche Fehler enthalten oder im Einzelfall an deinem Lehrplan vorbeigehen. Bitte verlasse dich bei prüfungsrelevanten Inhalten nicht blind auf die Antworten, sondern vergleiche mit deinem Schul-Material und frag im Unterricht nach.

SchoolUP gibt dir keine Noten und führt keinen Lernstand. Wenn du übst, sagt dir der Tutor sofort, ob es richtig war, und erklärt es dir; gespeichert wird davon nichts. Was du im Tutor schreibst und was du übst, sehen weder deine Lehrkraft noch deine Schulleitung.

5. Verfügbarkeit

Wir geben uns Mühe, SchoolUP rund um die Uhr verfügbar zu halten, können aber während der Beta keine Verfügbarkeitsgarantie übernehmen. Wartungsarbeiten oder Ausfälle bei Drittanbietern (z.B. dem Moodle deiner Schule) können zu vorübergehenden Einschränkungen führen. Die Zahl der Fragen an den Tutor ist begrenzt, damit der Dienst für alle nutzbar bleibt.

6. Widerruf / Beendigung

Du kannst deine Einwilligung jederzeit in der App unter „Einwilligung widerrufen“ zurückziehen; dabei werden deine Unterschrift, dein Geburtsdatum, der Name der erziehungsberechtigten Person und alle Lern-Notizen des KI-Tutors gelöscht und dein Zugang gesperrt. Hast du als Lehrkraft Kurse freigegeben, bleibt diese Freigabe bestehen, bis du sie gesondert zurückziehst. Deine Lern-Notizen kannst du jederzeit selbst einsehen und einzeln oder vollständig löschen, und unter „Meine Daten“ bekommst du alles, was über dich gespeichert ist, als Datei; das Bild deiner Unterschrift erhältst du über deine Schule.

Sperrung. Verstößt ein Zugang gegen diese Bedingungen, fordern wir zunächst zur Abhilfe auf und sperren erst, wenn der Verstoß danach fortdauert. Ohne vorherige Aufforderung sperren wir nur bei einem schwerwiegenden Verstoß, etwa bei einem Angriff auf den Dienst, bei der Weitergabe eines Zugangs oder bei rechtswidrigen Inhalten. Wir nennen dir den Grund, informieren deine Schule und heben die Sperre auf, sobald der Grund entfallen ist. Über den Ausschluss vom schulischen Angebot selbst entscheidet allein deine Schule.

7. Haftung

Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, und zwar auch bei einfacher Fahrlässigkeit.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir im Übrigen nur, wenn wir eine wesentliche Pflicht verletzen, also eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Nutzung überhaupt erst möglich macht und auf deren Einhaltung du dich regelmäßig verlassen darfst. In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt. Eine darüber hinausgehende Haftung für einfache Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen; das ist der Ausgleich dafür, dass dir SchoolUP unentgeltlich zur Verfügung steht (§ 599 BGB).

Die Haftung nach der Datenschutz-Grundverordnung (Art. 82 DSGVO) und nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt. Für den Inhalt der KI-Antworten und für deinen Lernerfolg übernehmen wir keine Gewähr; Abschnitt 4 beschreibt, was der Tutor leistet und was nicht.

8. Änderungen

Wir können diese Bedingungen anpassen, wenn sich der Funktionsumfang oder die rechtlichen Anforderungen ändern. Wesentliche Änderungen zeigen wir dir beim nächsten Login deutlich an, bevor du weiterarbeitest. Du musst ihnen nicht zustimmen: bist du nicht einverstanden, kannst du die Nutzung jederzeit und ohne Nachteil beenden (Abschnitt 6). Eine Zustimmung durch Schweigen nehmen wir nicht an. Änderungen des Textes, in den du eingewilligt hast, sind hiervon nicht erfasst; für sie holen wir deine Einwilligung neu ein.

8a. Kein Widerrufsrecht, weil kein entgeltlicher Vertrag

SchoolUP wird dir unentgeltlich zur Verfügung gestellt; ein kostenpflichtiger Vertrag kommt nicht zustande. Für unentgeltliche digitale Dienste gelten die Vorschriften über Fernabsatzverträge zwar auch dann, wenn eine Person dafür ihre personenbezogenen Daten bereitstellt; das gilt jedoch nicht, wenn diese Daten ausschließlich verarbeitet werden, um den Dienst zu erbringen oder um gesetzliche Anforderungen zu erfüllen (§ 312 Abs. 1a BGB). Genau so ist es hier: deine Daten werden ausschließlich für den Betrieb von SchoolUP und für den Nachweis der Einwilligung verarbeitet, nicht für Werbung, nicht für Weitergabe und nicht für das Training von KI-Modellen. Ein gesetzliches Widerrufsrecht (§§ 312g, 355 BGB) besteht deshalb nicht.

Unabhängig davon kannst du deine datenschutzrechtliche Einwilligung jederzeit widerrufen und die Nutzung jederzeit beenden (siehe Abschnitt 6). Du brauchst dafür keinen Grund und keine Frist.

9. Anwendbares Recht, Vertragssprache, Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates deines gewöhnlichen Aufenthalts bleiben unberührt. Vertrags- und Kommunikationssprache ist Deutsch. Es gelten die gesetzlichen Gerichtsstände; ein abweichender Gerichtsstand wird nicht vereinbart.

Sollte eine dieser Bestimmungen unwirksam sein, bleiben die übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.